Medienmitteilung der Luzerner Polizei

Luzern, 1. Juli 2020

Jugendliche gerieten in der Kleinen Emme in Not – niemand verletzt

Malters
 
Gestern Nachmittag begab sich eine Schulklasse an die Kleine Emme in Malters. Dabei rutschte ein 13-jähriger Junge im Wasser aus und geriet in eine Wasserwalze. Ein 15-jähriger, welcher privat dort war, konnte ihm helfen, geriet dann aber ebenfalls in Bedrängnis. Ihm wurde von einem 16-jährigen geholfen. Der 13- und der 15-jährige Junge wurden zur Kontrolle ins Spital gefahren. Sie blieben unverletzt.

Am Dienstag, 30. Juni 2020, ca. 14:00 Uhr, begab sich eine Lehrperson mit 14 Jugendlichen an die Kleine Emme. Es war offenbar ausgemacht, dass sich aufgrund der starken Strömung niemand ins Wasser begebe, sondern lediglich am Ufer mit den Füssen ins Wasser gegangen werde. Ein 13-Jähriger rutschte aus, wurde in eine Wasserwalze gezogen und geriet in Not. Ein 15-jähriger Jugendlicher, welcher privat vor Ort war, realisierte das, ging ins Wasser, um ihm zu helfen. Er konnte den Jungen aus dem Gefahrenbereich bringen, geriet dann aber selber in Bedrängnis. Die Lehrperson schaffte es, den 13-jährigen in Sicherheit zu bringen. Ein weiterer Kollege eilte ebenfalls zu Hilfe und konnte dem 15-Jährigen aus dem Wasser helfen. Der 16-Jährige konnte anschliessend die Kleine Emme selber verlassen.
 
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren alle drei Jugendlichen wieder am Ufer. Der 13- und der 15-jährige Junge wurden durch den Rettungsdienst 144 zur Kontrolle ins Spital gefahren. Sie blieben unverletzt.
 
Ein Bild der Unfallstelle steht zur Verfügung (Quelle: Luzerner Polizei).

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