Kurzmitteilungen aus dem Regierungsrat

1. Februar 2021

Vernehmlassung "Luzerner Museum" startet

Das Historische und das Natur-Museum Luzern sollen sich zu einem neuen Luzerner Museum zusammenschliessen.
 
Die dafür nötige Änderung des Kulturförderungsgesetzes ist ab heute (1.2.2021) bis 30. April 2021 in der Vernehmlassung. Diese wird elektronisch durchgeführt.
Auf der Kantons-Website sind die Dokumente sowie ein Formular mit dem Fragebogen aufgeschaltet.
 
Das Natur- und das Historische Museum Luzern zählen zusammen jährlich zwischen 83’000 und 90’000 Besucherinnen und Besucher. Die beiden kantonalen Museen befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft beim Kasernenplatz und arbeiten seit Jahren zusammen. Nun sollen sie zu einem Museum werden und gemeinsam themenübergreifende Ausstellungen und Vermittlungsangebote aus den Bereichen Natur und Umwelt, Geschichte und Gesellschaft entwickeln. Der Zusammenschluss der beiden Museen hängt nicht vom neuen Museumsstandort ab, soll also unabhängig davon vollzogen werden.

Regierungsrat beschliesst Änderung der Schulgeldverordnung

Der Regierungsrat hat folgende Änderung der Schulgeldverordnung (SRL Nr.  544) beschlossen: Für Angebote der PH Luzern, welche Studierende anstelle des obligatorischen Sprachaufenthaltes an der PH Luzern absolvieren, wird eine Gebühr von maximal 450.- pro Woche erhoben. Die Einführung dieser Angebote und der entsprechenden Gebühr wurde nötig, weil Sprachaufenthalte im Ausland aufgrund der aktuellen Situation erschwert werden. Die neue Gebühr gilt ab dem 1. Februar 2021.

Personalwechsel in der kantonalen Lehrmittelkommission

Der Regierungsrat hat Charles Vincent unter Verdankung seines grossen langjährigen Einsatzes per 31. Dezember 2020 als Präsident der kantonalen Lehrmittelkommission entlassen, da er nach 34 Jahren als Leiter der Dienststelle Volksschulbildung in Pension gegangen ist. Seine Nachfolge in der Lehrmittelkommission und in der Dienststelle Volksschulbildung übernimmt ab 1. Januar 2021 Aldo Magno.

Verteilung der Kosten für die Sanierung des ehemaligen Therma-Areals in Sursee

Der Regierungsrat hat die Verteilung der Kosten für die altlastenrechtliche Sanierung des ehemaligen Therma-Areals auf dem heutigen Gebiet «Centralpark» beim Bahnhof Sursee festgesetzt. Die Überbauung wurde in Etappen realisiert, wobei der Regierungsrat über die bis zum Abschluss der ersten Bauetappe aufgelaufenen Sanierungskosten bereits 2011 verfügt hat. Mit dem vorliegenden Entscheid werden nun die restlichen Kosten in der Höhe von knapp 155’000 Franken für die 2017 abgeschlossene Sanierung verlegt. Die Verteilung der Kosten erfolgt gemäss dem im Jahr 2011 festgelegten Schlüssel: 20 Prozent der Kosten hat die die PAX Schweizerische Lebensversicherungs-Gesellschaft AG zu übernehmen, 80 Prozent die Electrolux Professional AG. Dem Gemeinwesen fallen keine Ausfallkosten an.

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